Restauration Dual CS626 Teil 4

Heute war die Justierung des aufbereiteten Plattenspielers geplant.

 

 

Also aufbocken, Platte rauf und los gehts! Diese Einstellungen habe ich korrigiert:

  • Einstellung der korrekten Drehzahl, damit am Wahlschalter die korrekten Geschwindigkeiten überhaupt eingestellt werden können (33/45) kann man die Einstellregler auf der Platine nachstellen.
  • Justierung Abschaltmechanik, genauer die Justierung des Abschaltvorgangs am Plattenende.
  • Justierung Tonarmhöhe über Platte.
  • Tonarm mit Waage abgleichen, für Ortofon ULM55E bei 2,5g.
  • Die Liftfunktion funktionierte über den Taster an der Frontblende nicht mehr richtig, hier wurde ein Stück Kabelisolierung zur Wegbegrenzung des Lifthebels  eingefügt. Problem war, dass der Hebel für die manuelle Bedienung in der „Lift“ Stellung etwas geklemmt hat- damit konnte die elektromagnetische Steuerung keine Bewegung erzeugen…

Dann wurde mit mehreren Schallplatten die Dynamik und vor allem die hohen Frequenzbereiche getestet, die originale Abtasteinheit ULM55E (Ortofon) hört sich noch ganz gut an. Das Antiskating habe ich auf „neutral“ belassen.

Restauration Dual CS626 (Teil 3)

So, nach ein paar anderen Projekten ist heute der Dual dran gewesen. Die Technik habe ich restauriert, Kondensatoren getauscht. Kritisch sind die Folienkondensatoren, die sogenannten Knallfrösche => lösen sich irgendwann in Luft auf, mit einem lauten Knall. Unten ein letzter Gruß der alten RIFA Kondensatoren.

Nun ist das Lager nach Transportschaden auch wieder in Ordnung, der Steuerpimpel neu:

Hier noch ein paar Innereien:

Mechanik, schon beeindruckend:

Der Mikroschalter taucht nicht in den Wartungsunterlagen auf, somit habe ich ein fortgeschrittenes Modell 🙂

Werkzeug und „Reparaturdeck“:

Der Schmierplan ist etwas dürftig aus meiner Sicht, ich habe mehr alte Fettreste erneuert. Wälzlagerfett und Motoröl findet man heute ja in jedem gut sortierten Haushalt. Das passende Silkonfett habe ich bestellt, solche Mengen braucht es allerdings nicht.

Mediale Planung / back to 80’s…

Zur optimalen Nutzung der technischen Spielereien werde ich dem Gerätezoo einen MAC mini hinzufügen. Das derzeit aktuelle Modell ist mit 3GHz und 16GB RAM laut Chat mit Apple in der Lage Full HD abzuspielen und auch mit Handbrake Videos zu wandeln. Mit iMovie Videos bearbeiten sollte auch möglich sein, damit bin ich mittels Macbook schon mehrfach gescheitert. Derzeit werden die Auktionen im Internetkaufhaus leider mit utopischen Preisen beendet, liegt wohl an Weihnachten 😦

Der Oppo spielt weiterhin glasklare Bilder auf den Projektor. Die Bilder sind besser als vom Technisat Receiver geliefert, daher nutze ich Oppo vorrangig um vom Netzwerk Videos abzuspielen. Mittlerweile gibt es im Fachhandel auch die deutsche Anleitung für den udp 203, auf Nachfrage erhältlich. Erfreulich sind auch die zahlreichen Updates, weniger die Einrichtung von Favoriten, damit kann ich nichts anfangen. Eine Anfrage bei Oppo läuft… es ist einfach nervig sich jedes mal durch die Netzwerkordner zu hangeln.

Der Panasonic Projektor läuft seit fast drei Jahren noch mit der ersten Lampe. Den Staubfilter reinige ich Monatlich, da kommt ein viel Dreck zusammen. Langsam muss ich mir wegen der Linsenreinigung einmal Gedanken machen, von innen.

Ab und zu tritt im überwiegenden Eco- Betrieb flackern der Lichtleistung auf, das Internet empfiehlt dazu ein paar Stunden im Leistungsmodus zu schauen. Das kann ich bestätigen, danach ist eine Weile wieder alles ok. Bin jetzt bei über 2500h noch bei der ersten Lampe 🙂

Back to the 80’s: Tolle Werbefilme gibt es auf Youtube, es gibt nette Mitmenschen die so etwas konservieren und hochladen- Werbung der 80- und 90’er Jahre. Einfach genial was da alles wieder zu Tage kommt. Man erinnert sich- so einprägsam war das DAMALS.

Robin Beck für Coca Cola bei youtube oder der Klassiker der Eiswerbung Langnese. Toll ist einfach auch diese hier: Marlboro und noch eine: hier einfach geniale Aufnahmen!

 

Nachtrag:

AVIDEMUX habe ich in Version 2.7.0 für MAC im Einsatz, funktioniert recht gut um Werbeblöcke zu schneiden und Filme zu kürzen. Allerdings kommt das Programm nicht mit größeren TS Dateien klar, hier sollte man vorher mir zum Beispiel Handbrake MKV erzeugen. Beim schneiden immer von i-frame zu i-frame hangeln, sonst kommt zum einen eine Warnung vor dem speichern und zudem werden die Übergänge total verpixelt.